Sek-Klasse baut sieben Bienenhotels

Kurz vor Ferienbeginn konnten bei der Liegenschaft der Genossenschaft Höflirain die neu geschaffenen Bienenhotels eingeweiht werden. Das „Bauprojekt“ war eine Kooperation zwischen der Wohngenossenschaft Höflirain und der PRISMA Schule.

Schülerinnen und Schüler der 7.-9. Klassen der PRISMA Schule haben in Zusammenarbeit mit der BWG Höflirain sieben Bienenhotels in verschiedenen Grössen für zwei Liegenschaften gebaut. 

Der Präsident der BWG Höflirain, Eric Ohnemus, hat die Garten – und Landschaftsbaufirma Jos Schneider für ein besonderes Projekt beauftragt: Unter der Leitung von Dario Camenisch haben zwei Mitarbeiter der Firma zusammen mit Schülerinnen und Schülern der PRISMA-Schule die Bienenhotels gebaut. Das Projekt hat mehrere Monate gedauert: Es mussten Schablonen aus Pavatex erstellt waren, dann wurden die Gerüste gebaut. Als Füllung wurden Ziegelsteine geschnitten und Hölzer gebohrt.

Die Bienenhotels wurden am 23.6.2020 in zwei Gärten und auf einer Dachterrasse der Liegenschaft Niederholz aufgestellt und gefüllt. Doris Rimmele, Gestaltungslehrerin an der PRISMA Schule, freut sich über das gelungene Projekt: „Es ist toll, dass die Schülerinnen und Schüler durch dieses Projekt etwas über die ökologischen Zusammenhänge gelernt und etwas Sinnvolles geschaffen haben. Doch am meisten freue ich mich für die Bienen und Insekten, die nun neue Nistmöglichkeiten finden können“.

Tatsächlich brauchen wir die Wildbienen: 80 Prozent unserer wilden Blütenpflanzen und drei Viertel der weltweit meistgehandelten Nahrungspflanzen werden von Bienen, Schwebfliegen und Käfern bestäubt. Ohne sie gäbe es keine blühenden Obstbäume und keine bunten Blumenwiesen.

Ob im eigenen Garten oder auf dem Firmengelände – überall lassen sich Naturflächen mit einheimischen Blütenpflanzen und Nistmöglichkeiten für die Bienen schaffen. Selbst auf einem kleinen Balkon kann man ihnen mit nektarreichen Kräutern und Wildblumen Nahrung bieten. Potenzielle Niststrukturen sind beispielsweise Pflanzenstängel, Stein- und Asthaufen, offene Bodenflächen, sandige Stellen oder unversiegelte Naturwege.

Wir freuen uns, dass wir uns in diesem gemeinschaftliche Projekt für mehr Biodiversität in Riehen engagieren konnten!

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