Skilager 2020 in Adelboden

Die PRISMA Sek verbrachte zusammen mit der UNICA Schule einige sonnige und erlebnisreiche Tage im Berner Oberland.

 

TAGEBUCH VON B. A.

Montag 20.01.2020: 
Der Tag begann schon früh. Nachdem alle an Bord waren, fuhren wir los und hatten eine gute Fahrt bei gutem Wetter, mit gutem Verkehr und einer angenehmen Stimmung im Bus. In Adelboden angekommen checkten wir in unsere Zimmer ein und gingen bald schon auf den Bus in Richtung Piste. Auf der Piste hatten wir super Wetter und fuhren uns ein bisschen auf den blauen Pisten ein.
Am späten Nachmittag gingen wir ins Lagerhaus zurück, duschten, zogen andere Kleider an und assen das erste gute Nachtessen. Wir bekamen von Herrn Peter Junior einen Input aller wichtigen Informationen und hatten Freizeit, bis wir eine gute Andacht von Herrn Peter Senior bekamen. Während der anschliessenden Freizeit hatten wir immer eine gute Stimmung und ein gutes Verhältnis untereinander. Ich war mit meiner Zimmereinteilung sehr zufrieden und konnte so auch gut schlafen...

Dienstag 21.01.2020:
Der Tag begann um halb acht mit einer speziellen Art des Aufweckens von zwei jungen Damen: Indem sie lautstark an jede Tür klopften, weckten sie schliesslich alle auf und es konnten alle frühstücken. Es wurden die Informationen für den Tag gesagt und nach den Ämtli ging es ab auf die Piste. Wie gestern so auch heute war das Wetter super, was leider dem Schnee nicht so gut tat und er sich zurückzog. Wir waren, fast solange es hell war, auf der Piste und hatten einen super Tag. Wieder im Lagerhaus zurück gab es schon bald das Nachtessen und eine gute Andacht von Frau Heuberger. Nach diesem langen Tag war das Schlafen für mich keine Schwierigkeit...

Mittwoch 22.01.2020:
Nach der Morgenroutine „FIÄ“ (Frühstück, Informationen, Ämtli), ging es heute in neuen Gruppen der fortgeschrittenen Skifahrer weiter. In den neu gebildeten Gruppen konnten wir nun in einem für uns optimalen Tempo den Vormittag verbringen. Am Nachmittag durften wir sogar mit einer selber zusammengestellten Gruppe fahren, was uns allen viel Spass bereitete.
Nun kommt etwas, was auf jeden Fall zu den „Favoriten“ des Lagers gehört, und zwar der Orientierungslauf, kurz gesagt „OL“. Ich bildete die Gruppe zusammen mit einer Kollegin und einem guten Freund. Der OL wurde schon fast ein kleines Abenteuer, denn abgesehen von dem sulzigen Schnee, der am Steilhang zu einer Rutschparty führte, fand man die Posten im Dunklen der Nacht nur mit viel Mühe, das führte bei ein paar Gruppen zu einem kleinen Chaos. Unsere Gruppe fand gut und im Eilzugstempo nachhause und es stellte sich nach längerem Warten heraus, dass wir am schnellsten waren und wir bekamen auch einen Preis dafür. Ja, und so ging auch dieser Tag zu Ende...

Donnerstag 23.01.2020:
Der Donnerstag begann auch mit Gepolter und dem „FIÄ“ (Frühstück, Informationen, Ämtli). Doch dieser Tag empfand ich besonders toll, denn ich wurde am Vormittag in eine Gruppe eingeteilt, die inklusive der Lehrperson nur drei Personen zählte. In dieser Gruppe konnten wir optimal fahren. Am Nachmittag kam noch jemand dazu, doch das störte nicht und es machte wirklich viel Spass, in einer solch kleinen Gruppe zu fahren. Nun bekamen wir noch eine gute Andacht von Herrn Fuchs über den Heiligen Geist. Und so begann leider auch das letzte Schlafen im Skilager...

Freitag 24.01.2020:
Am letzten Morgen gab es beim „FIÄ“ (Frühstück, Informationen, Ämtli) mehr Informationen aufgrund der geplanten Abreise. Weil ein paar Schüler sowieso im Haus blieben, konnten sie die Putzarbeiten übernehmen und die anderen durften auf die Piste und genossen noch einen schönen letzten Tag. Nach dem Umkleiden für den Car, kam es noch zu einer Schneeballschlacht, an der auch eine Lehrperson über 60 beteiligt war. Auch auf der Rückreise verlief alles gut, ausser dass der Car ein bisschen in einen Stau geriet. Ich persönlich kam gut nach Hause und konnte daheim erzählen, dass ich gerne noch eine Woche in der Cantate geblieben wäre, denn das Skilager war für mich wirklich unvergleichbar mit den Skilagern an der Staatsschule. Es freute mich vor allem sehr, dass alle ein gutes Verhältnis zueinander hatten, eine heitere Atmosphäre herrschte und es keine Unfälle gab, die im Spital endeten.

 

 

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